Kohle
Aktivkohle – kristallklares Wasser und sichere Schadstoffbindung.
Mit hochwertiger Aktivkohle entfernen Sie gelöste organische Verbindungen, Verfärbungen und Gerüche zuverlässig aus Ihrem Riffaquarium. Besonders nach Medikamentengaben oder bei vergilbtem Wasser sorgt sie für klare Sicht und ein stabiles Milieu. Setzen Sie die Kohle am besten im durchströmten Filterbeutel ein und tauschen Sie sie regelmäßig aus.
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HP Aquaristik FAQs - Alles rund ums Aquarium
Fragen zu Kohle
Sie haben eine Frage, die hier nicht steht? Rufen Sie uns an – wir beraten Sie gern persönlich.
+49 8636 981 9 880Wofür wird Aktivkohle im Meerwasseraquarium eingesetzt?
Aktivkohle entfernt durch Adsorption gelöste organische Stoffe, Farbstoffe und Gerüche aus dem Wasser. Sie sorgt für glasklares, gelbstichfreies Wasser und bindet Schadstoffe, etwa nach dem Einsatz von Medikamenten oder bei Korallen-Abwehrstoffen (Terpene). Eingesetzt wird sie meist im Filterbecken oder Reaktor mit guter Durchströmung.
Wie viel Aktivkohle braucht man pro Liter Wasser?
Als Richtwert gelten etwa 50–100 g hochwertige Kohle pro 100 Liter Beckenvolumen. Wichtiger als die Menge ist die gute Durchströmung im Netzbeutel oder Reaktor. Starten Sie eher zurückhaltend, da Aktivkohle auch Spurenelemente binden kann. Spülen Sie die Kohle vor dem Einsatz gut, um Kohlestaub zu entfernen.
Wie oft sollte man Aktivkohle wechseln?
Aktivkohle ist nach etwa 2 bis 4 Wochen erschöpft, da ihre Poren dann gesättigt sind. Verbrauchte Kohle kann gebundene Stoffe wieder abgeben, daher sollten Sie sie regelmäßig erneuern statt dauerhaft im Becken zu belassen. Bei dauerhaftem Einsatz empfiehlt sich ein turnusmäßiger Wechsel, um konstante Wasserqualität zu sichern.
Sollte man Aktivkohle dauerhaft oder nur zeitweise verwenden?
Beides ist möglich. Viele Aquarianer nutzen Kohle punktuell, etwa zur Entfärbung, nach Medikamenten oder bei chemischer Belastung. Andere fahren sie dauerhaft in kleiner Menge zur Wasserpolitur. Bei Dauereinsatz dosieren Sie sparsam und tauschen regelmäßig, um nicht zu viele Spurenelemente zu entziehen.